Vorsorge und Behandlung von Hautkrebs

Moderne Therapieverfahren: Photo-
dynamische Therapie (PDT), Radiotherapie

Häufige und intensive Sonnenexposition, vor allem bei Kindern, steigert das Melanomrisiko massiv.

Studien belegen, dass der regelmässige Einsatz von Sonnencreme im Kinder-, Jugend- und jungen Erwaschsenenalter das Melanomrisiko um bis zu 40% verringert.

Doch haben Sonnencremes nicht auch Nachteile? Verschiedene Mythen dazu sind in den Medien verbreitet.

Zu einigen davon nehmen wir hier Stellung.

Sonnenschutz führt zu einem Vitamin D Mangel:

Nein, selbst Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor blockieren die UV- Strahlung nicht vollständig. Zudem tragen die meisten Personen in der Regel zu wenig Sonnencreme auf. Bei einem nachgewiesenen Mangel von Vitamin D ist es sinnvoller und gesünder, das Vitamin D einzunehmen, anstatt sich unnötig der Sonne auszusetzen.

Nanopartikel gelangen über die Haut in den Körper:

Zu den Nanopartikeln in den sogenannten physikalischen oder mineralischen Sonnencremes gehören unter anderem Zinkoxid und Titandioxid. Sie reflektieren, streuen und absorbieren die UV- Strahlung.

Diese Substanzen sind schon seit mehr als 20 Jahren in Sonnenschutzmitteln im Einsatz, ohne dass unerwünschte Nebenwirkungen festgestellt wurden. Die Partikel können weder die Haut durchdringen, noch kann es zu einer Anreicherung in der Haut kommen. Die oberste Hautschicht, die Epidermis, erneuert sich nämlich regelmässig.

Die Inhaltsstoffe von Sonnencremes stören den Hormonhaushalt:

Einige Inhaltsstoffe von Sonnencremes zeigten in Labor- und Tierversuchen eine östrogenähnliche Wirkung. Die eingesetzten Dosen waren aber extrem hoch. Es gibt keine Hinweise, dass ähnliche Effekte auch beim Menschen bestehen. Die Substanzen sind nämlich zu gross, um die Hornschicht der menschlichen Haut zu durchdringen.

Zurück